Aufklärung statt nur Protest
Das hat sich eine Initiative von Hundetrainern auf die Fahne geschrieben. Alarmiert durch die ersten Welpenverkäufe in einem "Zoofachgeschäft" fanden sich engagierte Hundetrainer aus ganz Deutschland zusammen um aufzuklären. Manuela Zaitz war bei den letzten Demonstrationen vor dem Duisburger Geschäft mit dabei. "Die Stimmung war immer freundlich und höflich, jedoch ist die Wirkung von Demonstrationen allein nicht optimal. Wir Trainer wissen: Nur sagen was nicht gut ist bringt noch keinen Unwissenden weiter. Die Leute sehen eine sehr schöne, saubere Anlage und können den Wirbel der Tierschützer darum nicht nachvollziehen. Also ist es viel wichtiger klarzumachen warum man denn viel Wert auf die Herkunft seines Welpens legen soll und wie ein Welpe optimal geprägt wird. Wir möchten die Menschen dafür sensibilisieren, dass sie hier eben nicht wissen woher die Welpen stammen, unter welchen Umständen sie geboren wurden und wie sie ihre ersten Lebenswochen verbracht haben. Immer wieder wird von "Züchtern" berichtet, die ihre Würfe dort verkaufen würden. Kein seriöser Züchter würde dort auch nur einen einzigen Welpen hingeben, da sind wir Trainer uns einig."
Aus diesem Grund haben sich Hundetrainer aus ganz Deutschland zusammengefunden und eine Internetseite erstellt in der es um die Beratung vor dem Welpenkauf geht. Und genau so heisst die Seite auch www.Beratung-vor-dem-Welpenkauf.de . Hier wird ausführlich erklärt, welche Möglichkeiten es gibt einen Welpen zu erwerben und wo die Vor- und Nachteile liegen. Man kann sich einen Informationsbogen herunterladen auf dem alle wichtigen Punkte die es zu bedenken gilt, zusammengefasst sind. Doch dass ist noch nicht alles: Alle beteiligten Hundeschulen bieten eine kostenlose Beratung vor dem Kauf an. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es bereits über 100 Hundeschulen in ganz Deutschland, doch da die Initiative erst jetzt an die Öffentlichkeit geht ist damit zu rechnen, dass bald sehr viele Menschen eine Beratung in ihrer Nähe in Anspruch nehmen können. Alle Hundeschulen die sich an der Aktion beteiligen können auf der Homepage abgerufen werden.
Die Initiative der Hundetrainer ist eine starke Lobby von Fachleuten, die auf Aufklärung statt nur Protest setzen.
Hier im Kreis Segeberg beteiligen sich die Hundeschulen Paw-Friends, die Schule für Mensch & Hund in Henstedt-Ulzburg sowie die Hundehalterschule Rund-um-Hund in Norderstedt an dieser tollen Aktion.
Kontakt: Paw-Friends, Diana Drewes, www.paw-friends.de oder 0170 –2331954 sowie Rund-um-Hund, Anne Zahnow, www.rund-um-hund.com, 0162 812 352 8
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Vorbildlich…Die Schwestern Emily (6 Jahre) und Liv (8Jahre)
haben ihr Taschengeld gesammelt und es den Tieren im
Tierheim gespendet!

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Hundehandel in deutschen Tierheimen:
Behörden zwingen Tierschutzorganisationen zum Tierhandel!
In den vergangenen Monaten wurden immer mehr Tierheime, die Hunde aus dem Ausland vermitteln, von den Veterinärbehörden gezwungen, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren zu beantragen.
Während Politik und Verwaltung nichts gegen unseriöse und kriminelle Hundehändler unternehmen, geraten seriöse Tierschutzorganisationen vermehrt in den Dschungel der Behördenwillkür. Dabei werden vielfach ehrenamtlich arbeitende Tierschutzorganisationen, die im Rahmen ihres Auslandstierschutzes Kastrationsaktionen durchführen und Hunde nach Deutschland vermitteln, mit Hundehändlern faktisch gleichgesetzt.
Um für die Zukunft Rechtssicherheit zu haben, haben TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel das Vorhaben der Behörden zu prüfen.
Das Gutachten des auf Tierschutz spezialisierten Rechtsanwaltes Konstantin Leondarakis kommt zu dem Ergebnis, dass Tierschutzorganisationen keine Handelsgenehmigung benötigen, da sie keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen. Tierschutzorganisationen, die zur Beantragung einer solchen Genehmigung gezwungen wurden, wird empfohlen, Widerspruch oder Klage einzureichen.
TASSO, bmt und ETN haben das Gutachten inzwischen an die für Tierschutz zuständigen Minister der Länder geschickt und fordern gemeinsam bundesweit einheitliche Regelungen für die Verbringung von Hunden nach Deutschland.
"TASSO sieht in der Hilfe für die Straßenhunde im Ausland einen elementaren Beitrag zum Tierschutz und zur Humanität in einem modernen und geeinten Europa", sagt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Die unbedingte Notwendigkeit eines länderübergreifenden Tierschutzes zeigt sich aktuell vor dem Hintergrund der massenhaften Tötungen von Straßenhunden in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-EM 2012 und der Verabschiedung eines Hundetötungs-Gesetzes in Rumänien."
Das Gutachten finden Sie unter www.tasso.net
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Sparkasse Südholstein, Konto 304301, BLZ 23051030
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